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5. Juli 2020 7. Tag: Regensburg - Amberg

Marktplatz in Amberg

Tagesetappe 72 km - Altmühl 242 km - Donau 45,5 km - Naab 24 km - Vilz 40 km - Gesamt 365,5 km.

Nach einem guten Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg und verlassen schweren Herzens Regensburg. 8 km fahren wir die Donau flussaufwärts, um zur Naabmündung zu kommen. Der Weg entlang der Naab gleicht dem der Tage zuvor - er ist einfach zu fahren und zu finden. Die Landschaft um uns herum ist grün und hügelig. Lang fahren wir die Naab nicht, denn ab Kallmünz folgen wir der Vilz. Hier war der Weg in der Vergangenheit eine Bahntrasse, die heute von Radfahrenden genutzt wird. Nach einer Pause entlang der Strecke, nehmen wir die letzte Etappe mit Ziel Amberg auf uns. Hier finden wir bald ein Zimmer im Hotel Brunner für 102 €. Amberg ist eine mittelalterlich geprägte Stadt mit Straßencafés und Geschäften. Erstaunlich finden wir, dass es bei rund 42.000 Einwohnern eine Geschäftsstelle der IG Metall und eine von ver.di gibt. Ansonsten gibt es noch eine Einkaufsmeile, die aber auch nur das Notwendigste im Angebot hat. Schön ist auch Marktplatz mit Kirche. Nun haben wir wirklich jeden Winkel von Amberg erkundet und genießen Eis und Abendessen draußen.



4. Juli 2020 6. Tag: Kehlheim - Regensburg

Regensburg

Tagesetappe 41 km - Altmühl 242 km - Donau 37,5 km - Gesamt 293,5 km.

Die 41 km nach Regensburg sind mit einer kurzen Pause schnell gemacht, so dass wir schon zur Mittagszeit an der Touristeninfo in Regensburg ankommen. Bereits dorthin merken wir, dass es richtig voll ist in der Stadt, was auch seinen Grund hat, wie wir später merken. Wir bekommen für 99,50€ ein Zimmer im Hotel „Weidenhof“ und stehen kurze Zeit später frisch geduscht in der Altstadt. Und jetzt wird es richtig gut: Regensburg hat eine riesige Altstadt, mit diversen schönen Plätzen, tollen Läden, einem Dom und etlichen Kirchen, Restaurants, Cafes und, und, und...
Interessant ist, dass die gesamte Innenstadt wie eine Fußgängerzone aussieht, man sich weitestgehend auch so verhält, grundsätzlich aber noch für Pkw´s geöffnet ist. Und: Alle Wege durch die Stadt, auch die faktischen Fußgängerzonen, sind mit dem Rad befahrbar. Und das alles funktioniert einwandfrei, die wenigen Autos fahren in Schrittgeschwindigkeit, die Radfahrenden, dort wo nötig, ebenso. Und niemand beschwert sich. Auch nicht die tausenden Menschen, die in der Stadt zu Fuß unterwegs sind. Ein tolles Miteinander in einer tollen Stadt.
Wir lassen es uns den ganzen Nachmittag richtig gut gehen und finden in einer der unendlich vielen kleinen Gassen ein wunderbares Restaurant, wo wir den Abend lecker beschließen. Regensburg, auf jeden Fall eine Reise wert.



3. Juli 2020 5. Tag: Ausflug nach Ingolstadt

Ingolstadt

Der Gasthof „Weißes Lamm“ ist ein etwas größeres Haus und mit 92€ pro Nacht im DZ inkl. Frühstück auch kein Geschenk. Allerdings gibt man sich sehr viel Mühe, auch hier gibt es im Hinblick auf die Einhaltung der Hygiene-Regeln nichts zu meckern. Man steht vor einem sehr ordentlichen Buffet, von dem aus eine Kellnerin alles nach Wunsch auf den Teller packt, mit dem man dann zum Tisch geht.
Kehlheim selbst ist keine Offenbarung, so dass wir uns auf Ingolstadt freuen. Zunächst geht es mit dem Bus nach Saal/Donau, da Kehlheim keinen Bahnanschluss hat. Von Saal aus sind es dann rund 45 Min. bis Ingolstadt, man muss aber noch einmal 10 Min. mit dem Bus investieren, bevor man in der Altstadt steht.
In der Touristeninfo gibt es kostenlos einen Stadtplan mit einer vorgeschlagenen Route durch die Altstadt. Die marschieren wir brav ab, was auch wirklich lohnt, da alle Altstadtsehenswürdigkeiten erreicht und erklärt werden.
Damit wäre das Gute an der Innenstadt bereits beschrieben. Was die Ladenstruktur angeht, hat man es mit dem Bau von „Ingolstadt Village“ nicht ganz geschafft, die Innenstadt zu zerstören, deshalb hat man mit „Ingolstadt Westpark“ noch einmal nachgelegt (beide Shopping-Tempel liegen mehrere Kilometer außerhalb der Altstadt) und den gewünschten Erfolg erziehlt: Die Innenstadt ist kaputt und von den Läden vergleichbar mit Barmen. Wirklich sehr schade.

Wir machen uns wieder auf den Weg nach Kehlheim, ruhen noch einen kurzen Moment und lassen unseren Ruhetag bei einem Italiener ausklingen.



2. Juli 2020 4. Tag: Eichstätt - Kehlheim

Altmühltal

Tagesetappe 96,0 km - Altmühl 238,5km - Gesamt 252,5km.

Wer in der Praxis sehen möchte, wie die Coronaschutzverordnung in Reinform umgesetzt werden kann, sollte das Frühstück in der Abtei nicht verpassen.
Heute geht es auch um „Strecke machen“: das Ziel ist Kelheim. Als Belohnung winken zwei Übernachtungen am gleichen Ort, da wir einen Tagesausflug nach Ingolstadt unternehmen wollen.
Es hat sich abgekühlt, was dem Rad fahren gut tut. In Kitzenberg machen wir die erste Pause. Noch während der Pause droht Ungemach von oben und wir fahren bis zum Dorfplatz, der mit großen Regenschirmen einen Unterstand bietet. Das Gewitter ist heftig, zwischendurch gibt es einen derartigen Donnerknall, dass der ganze Marktplatz zusammenzuckt.
Nach einer Stunde ist alles vorbei und wir machen uns wieder auf den Weg. Der Weg entlang der Altmühl ist gut ausgeschildert und abwechslungsreich und es gibt immer wieder Burgen und Festungen zu bestaunen.
Nach einem Eis in Riedenburg sind wir gut gestärkt für die letzte Teiletappe. Knapp die 100 km verpasst erreichen wir Kelheim und finden bald eine Unterkunft.



1. Juli 2020 3. Tag: Gunzenhausen - Eichstätt

Bürgerhaus in Tiflis

Tagesetappe 74,5 km - Altmühl 142,5km - Gesamt 156,5km.

Das Zimmer in der „Altmühlbrücke“ in Gunzenhausen war sicher größer und besser ausgestattet (inkl. Rollos, so dass man es stockfinster abdunkeln konnte), dafür war das Frühstück eher etwas lieblos, kaum Obst, ausschließlich weiße Brötchen, dafür aber ein Ei. Für 80€ zzgl. 3€ Kurtaxe alles in allem ok.

Wir fahren in einem Rutsch bis Treuchtlingen. Die fast 30 km fahren sich leicht und sind gut ausgeschildert. Allerdings brennt die Sonne und es gibt praktisch keinen Schatten, da wir nur geradeaus durch offene Felder fahren.
Nach Treuchtlingen ändert sich der Verlauf und der Radweg führt eng entlang der Altmühl, die sich in kleinen Windungen durchs Tal schlängelt. Nach einer weiteren Pause in Dollnstein geht es den Rest bis nach Eichstätt. Nach einer Lagebesprechung über weitere Ziele, Gefühl der Beine und Zustand der sonnenverbrannten Arme, entschließen wir uns in Eichstätt zu bleiben.
Wir finden Unterkunft im Gästehaus der Abtei St. Walburga, das auch von Nonnen geleitet wird. Die Schwester an der Pforte ist im Plauder-Modus und das Zimmer hell und geräumig.
Im Schatten des Doms, der zurzeit renoviert wird, nehmen wir Abendessen und Absacker ein. Alles in allem eine schöne und entspannte Etappe.



30. Juni 2020 2. Tag: Rothenburg o.d.T. - Gunzenhausen

Quelle der Altmühl

Tagesetappe 82km - Gesamt Altmühl 68km - Gesamt 82km

Rothäute (erklärt sich nicht im Text, erklärt sich von selbst)

Das Frühstück im „Zum Ochsen“ ist sehr reichhaltig, es gibt zwar nichts Warmes, alles andere ist reichlich da. Auch der Wunsch nach Füllung unserer Thermoskanne mit Reisekaffee wird anstandslos erfüllt. Für 67€ bekommt man ein einfaches Zimmer ohne jeglichen Schnickschnack und durch das Frühstück ist der Preis fair. Wer Lärmempfindlich ist sollte ggf. etwas anderes suchen.

Der Zutritt zum Straßenverkehrsamt ist Corona bedingt etwas tricky, ist man aber erst einmal bis zur Dauerparkscheinausstellungssachbearbeiterin vorgedrungen, ist es wirklich sehr nett. Wir nehmen zwei Tickets für je 25€, die unseren Pkw max. 14 Tage auf den Großparkplätzen rund um die Stadtmauer beherbergen. Der Wagen ist abgestellt, die Räder sind startklar, es geht los.

Die ersten 14km navigieren wir zur Quelle der Altmühl. Die letzten 6km davon geht es vorwiegend bergauf, lässt sich aber alles gut bewältigen. Die Quelle selbst ist schon sehr süß, wir wundern uns jetzt nicht mehr, dass es praktisch keine Beschilderung gibt. Mitten in einer kleinen Hofschaft findet sich die mit drei Steinen gefasste Quelle, ein Schild und drumherum 10 Meter Flatterband. Egal, wir haben den eigentlichen Start erreicht und machen uns umgehend auf die Reise durch das Altmühltal.

Und was soll man sagen: Die folgenden 68km bis Gunzenhausen sind ein Fahrradtraum. 22-26 Grad den ganzen Tag, weiß-blauer Himmel und eine sehr schöne Landschaft. Und es gibt auf der abwechslungsreichen Strecke kaum Verkehr. Wir halten kurz in Colmberg, Herrieden und Ornbau, und erreichen ca. 10km vor unserem Ziel den Altmühlsee. Der ist nun wirklich eine Attraktion, es gibt alles, was das Freizeitherz begehrt. Auf dem Wasser sind Segler, entlang des Ufers gibt es immer wieder Sandstrände und sogar ein Kinderpark ist vorhanden, sehr natürlich angelgt mir einem ganz flachen Seitenarm der Altmühl, indem jung und alt spielen können.

In Gunzenhausen nehmen wir im Gasthof „Zur Altmühbrücke“ ein Zimmer, das letzte was in diesem Haus verfügbar ist. Und nicht nur hier hat man den Eindruck, dass die Auswirkungen der Pandemie lange nicht so groß sind wie in Rothenburg. Hier hat man natürlich auch sonst kaum internationale Gäste. Wir kaufen kurz das notwendigste, essen gut und nehmen auf dem Marktplatz unser Feierabendbierchen. Perfekter Tag!



29. Juni 2020 1. Tag: Wuppertal - Rothenburg ob der Tauber

In Rothenburg ob der Tauber

Anreise

Gegen Mittag ist alles fertig: Taschen gepackt, Räder am Auto montiert und es kann losgehen. Mit einer kurzen Rast in der Nähe von Limburg kommen wir zügig in Rothenburg ob der Tauber an. Wir klären zuerst in der Touristeninformation, wo wir die nächsten 14 Tage unser Auto abstellen können. Hierzu bedarf es dem Straßenverkehrsamt. Also klären wir alles weitere morgen. Unser Hotel „Zum Ochsen“ ist ein klassischer fränkischer Gasthof: einfach und sauber. In der Wirtsstube sitzen Einheimische in einem einfachen Gastraum - selbstverständlich ohne Radio oder Musik.
Nachdem wir alles im Zimmer verstaut haben, erkunden wir die Altstadt. Sie ist von einer alten Stadtmauer umfasst, die man zu Teilen auch begehen kann. Viele nationale und internationale Spender/-innen sind vermerkt, die zum Wiederaufbau der Stadtmauer beigetragen haben. Neben vielen Japaner/-innen ist auch die Stadt Wuppertal verewigt.
Wir hatten zwei Tage vorher reserviert und hier schilderte der Wirt uns schon die Lage: es ist Hochsaison und die Stadt ist leer. Die Pandemie schlägt durch. Der kleine Ort gleicht einem Deutschland-Disney-Land: Renovierte Fachwerkhäuser, Käthe Wohlfahrt Weihnachtsläden, Teddybär-Läden, viel Gastronomie, Rundfahrten mit Oldtimern und und und. Irgendwie unwirklich. Viele Geschäfte machen zurzeit gar nicht erst auf.
Wir essen die letzten Reste unseres Proviants und lassen den Abend mit einem fränkischen Bier ausklingen. Morgen geht es auf die Räder und wir freuen uns sehr auf die Reise.






Termine

:: 6. März 2020, 14:00 Uhr ::

Bergischer RAT

RS-SG-W


:: 7. März 2020, 10:00 Uhr ::

Mitgliederversammlung zur Kommunalwahl des SPD-Ortsverein Elberfeld-West/Sonnborn zur Wahl der Delegierten für die Delegiertenkonferenz zur Wahl der KandidatInnen für die BV

"Aufbruch am Arrenberg", Fröbelstr. 1


:: 21. März 2020, 10:00 Uhr ::

SPD-Unterbezirksparteitag

Mensa der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule,
Else-Lasker-Schüler-Str. 30, 42107 Wuppertal


:: 22. April 2020, 16:00 Uhr ::

Sportausschuss

N.N.


:: 23. April 2020, 18:00 Uhr ::

Vorbesprechung Sitzung der BV Elberfeld-West

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit uns die Tagesordnung der Bezirksvertretung Elberfeld-West zu beraten und zu diskutieren. Ort: Büro des SPD-Ortsvereins, Sonnbroner Str. 130


:: 23. April 2020, 19:00 Uhr ::

Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Elberfeld-West/Sonnborn

Büro des Ortsvereins, Sonnborner Str. 130


:: 29. April 2020, 16:00 Uhr ::

Kulturausschuss

Rathaus Barmen, Raum 260


:: 29. April 2020, 18:00 Uhr ::

Bezirksvertretung Elberfeld-West

Mensa des Gymnasiums Bayreuther Str. 35, Eingang Richard-Wagner-Straße, 42115 Wuppertal


:: 5. Mai 2020, 16:00 Uhr ::

Finanzausschuss

Rathaus Barmen, Sitzungssaal


:: 11. Mai 2020, 16:00 Uhr ::

Rat der Stadt


:: 10. Juli 2020, 18:00 Uhr ::

clouds, flowers ´n fruits

Sonnenplatz in Sonnborn.