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14. Juni 2017 17. Tag: Straßburg- Wuppertal

Zu Hause.

Tagesetappe 16km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 379km - Gesamt 1065km

Zurück ins Tal

In einem grenzübergreifenden Europa eine Fahrkarte für den ÖPNV zu kaufen, ist manchmal absurd. Wir z.B. wollen ein Quer-durchs-Land-Ticket kaufen und zwar am Hauptbahnhof von Straßburg. Ist man aber wie wir, nicht bei der Bahn-App angemeldet, kann man ein solches Ticket nicht an einem französischen Fahrkartenautomaten erstehen. Fahren wir also mit unseren Rädern auf die andere Rheinseite nach Kehl. Dort erstehen wir unsere Tickets und stellen fest, dass wir mit diesen Tickets nach Straßburg fahren, um dort wiederum umzusteigen in den Zug nach Saarbrücken. Warum man nicht einfach einen Fahrkartenautomaten der DB am Bahnhof Straßburg aufstellt, erschließt sich uns nicht. Und, liebe DB, uns erschließt sich auch nicht, warum auf jeder elektronischen Hinweistafel und bei jeder Anzeige und bei jedem Ausdruck Gleis 4 in Kehl als Abfahrtsort angegeben wird, obwohl dort eine riesige Baustelle ist und augenscheinlich schon seit geraumer Zeit kein Zug mehr fährt. Auf Nachfrage wird erklärt, es stünde ja auf einem DIN A4 Zettel in einem Auskunftskasten, wir seien aber auch nicht die ersten, die das nicht gesehen haben!

Die Rückfahrt verläuft ansonsten reibungslos. Wir steigen in Saarbrücken um, wechseln in Trier den Zug, nehmen in Koblenz den Zug nach Düsseldorf und von dort die S8 nach Wuppertal.

Zu Hause sind wir gegen 20 Uhr, gerade noch rechtzeitig, um Einkäufe für den Feiertag zu machen. Ende der Reise.

Fazit:
Diese Fahrt war verhältnismäßig unspektakulär. Kein Hochwasser wie am Main, kein Erschrecken wie an Saale und Elbe, keine Hitzeschlacht wie an Neckar-Rhein-Saar-Mosel, keine Langeweile wie an der Ems. Nicht einmal Fahrraddefekte oder Ähnliches.

Wir haben eine Flut von Städten gesehen, die uns mit Ausnahme von Donauwörth alle gut gefallen haben. Ulm, Augsburg, Lindau, Konstanz, Basel, Freiburg, Colmar und Straßburg sind alle eine Reise wert, wobei Ulm schon herausragend war. Füssen lohnt sich eigentlich nur, wenn man das berühmte Schloss Neuschwanstein besuchen will.

Der Donauradweg zwischen Quelle und Donauwörth ist schön und führt auch an der Donau entlang. Einen Lechradweg gibt es nicht. Der Bodensee-Königssee-Radweg ist ein Augenschmaus, durch seine Höhenmeter aber auch herausfordernd. Der Rheinradweg ist zwischen Bodessee und Basel ebenfalls ein Fahrvergnügen, abwechslungsreich und der Fluss hat bei weitem noch nicht die Größe, wie wir sie aus Köln oder Düsseldorf kennen. Gleiches gilt für den Rhein zwischen Basel und Freiburg. Ab Freiburg sind wir praktisch nicht mehr am Rhein gewesen, der Rhein-Rhone-Kanal ist vergleichbar mit dem Rhein-Marne-Kanal, beide sind sehr gut zu fahren.



13. Juni 2017 16. Tag: Colmar - Straßburg

Rhein-Rhone-Kanal

Tagesetappe 77,5km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 379km - Gesamt 1049km

Finale

Von Colmar aus lassen wir uns per Navi nach Heidolsheim lotsen, da dies die Rückkehr zum französischen Rheinradweg bedeutet. Wenige Kilomter später erreichen wir den Canal du Rhône au Rhin (Rhein-Rhone-Kanal), der uns ca. 30km schnurgerade nach Straßburg bringt.

An der Straßburger Kathedrale halten wir an und erklären das Ziel für erreicht.

Wir machen uns auf den Weg zu unserem bereits bekannten Ibis-Hotel, stellen aber fest, dass nicht nur dieses Hotel bereits ausgebucht ist. Beim dritten Anlauf klappt es und wir kommen für 75€ Ü (also ohne F) im Hotel le Grillon unter. Für Straßburger Verhältnisse ein Schnäppchen.

Nachdem das Zimmer bezogen ist, machen wir uns wieder auf in die Stadt. Wir wollen uns ein verdientes Eis in der belibtesten Eisdiele Straßburgs gönnen und sind auf den Preis gespannt. Nachdem die Kugel vor zwei Jahren 1,70€ kostete, liegt der Kurs heute bei 1,90€.

Der Touristentrubel ist unüberschaubar, so dass wir uns ein ruhigeres Plätzchen suchen wollen. Fündig werden wir am Place des Orphelins, ein wirklich wunderbarer Ort mit einem großen Kinderspielplatz, hunderten von Kindern mit ihren Eltern und einer Reihe netter Restaurants und Kaffees. Mit der Ruhe ist das zwar so eine Sache, auf dem Platz treffen sich aber fast ausnahmslos Einheimische, was den besonderen Flair ausmacht.

Nachdem wir noch einmal richtig gut gegessen haben, neben wir noch ein Tröpfchen in einem Strassenkaffee, ganz in französischer Marnier, welches wir schon beim unserem letzten Besuch in der Stadt aufgesucht haben.

Tja, nun ist die Reise vorüber, morgen geht es zurück ins Wuppertal.



12. Juni 2017 15. Tag: Freiburg - Colmar (F)

Altstadt von Colmar

Tagesetappe 55,5km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 301,5km - Gesamt 971,5km

Quer zum Rhein

Am Morgen machen wir zunächst Besorgungen und kümmern uns um eine seitliche Beule in Sabines Hinterrad, die uns bereits auf den letzten Kilometern nach Freiburg zu schaffen gemacht hat. Nachdem Hinterrad, Schlauch und Mantel demontiert, gestreichelt, geknetet und um eine viertel Umdrehung versetzt wieder montiert sind, lacht uns die Beule erneut an. So kurz vor dem Ziel noch einen neuen Mantel montieren, gefällt uns nicht, als Lösung bleibt, nur noch mit 4 Bar im Hinterrad zu fahren.

Das funktioniert bestens, jedenfalls auf den 55 Kilometern nach Colmar. Wir fahren zunächst auf eigene Faust nach Breisach am Rhein, um dann wieder per Radführer über Neuf-Brisach nach Colmar zu fahren. Dort angekommen ergattern wir für 63€ im Hotel "Primo Colmar Centre" ein Zimmer.

Natürlich geht es gleich wieder in die Stadt, die einen Besuch sicher lohnt. Eine Altstadt, die den Namen verdient hat, lädt zum Verweilen ein, auch wenn die touristische Prägung der Stadt die Kostenseite verdüstert.

Wir sind froh, auch diesen Abstecher noch gemacht zu haben und bereiten uns nicht auf auf die letzte Etappe nach Straßburg vor, sondern schauen auch schon nach den Bahnverbindungen, die uns am Mittwoch nach Hause bringen sollen.



11. Juni 2017 14. Tag: Rheinfelden - Freiburg

Rheinradweg

Tagesetappe 95km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 246km - Gesamt 916km

Breisgauer Sommer

Die 95km sind im Grunde schnell erzählt. Wir fahren zunächst wieder nach Basel, anschließend geht es 55km den Rhein entlang auf einem gut befahrbaren Weg, der von der Beschaffenheit mit der Samba-Trasse vergleichbar ist. Dann noch rund 25km landeinwärts bis man in Freiburg ist.

Die Temperaturen erreichen heute 30 Grad, entsprechend hoch ist unser Wasserverbrauch.

Wir kommen im Hotel "Löwen" unter, Dusche und WC sind auf der Etage, was den Preis von 63€ ÜF erklärt. Ansonsten sind die Hotelpreise hier hoch.

Freiburg hat eine sehr ansehnliche Innenstadt. In der Stadt verkehren ausschließlich Straßenbahnen, was dem innerstädtischen Flair, wie schon in vielen Städten zuvor, sehr zu Gute kommt. Wir verbringen einen sehr schönen Abend in der Stadt, so wie Jogi Löw auch, den wir ebenfalls beim Bummel durch die Stadt treffen.



10. Juni 2017 13. Tag: Ettikon - Rheinfelden

Rheinschwimmen in Basel

Tagesetappe 55km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 151km - Gesamt 821km

Rhein schwimmen

Diese 55km von Ettikon bis Rheinfelden sind ein einziges Vergnügen, besonders wenn man sie bei bestem Wetter und Temperaturen um 25 Grad zurücklegen kann. Die Strecke ist abwechslungsreich und kurvig, nur kleine Anstiege, wechselnde Fahrbahnbeläde, rechlich Radwege, was will man mehr.

Auf einem netten Markt in Laufenburg erstehen wir die ersten Mitbringsel, in Bad Säckingen machen wir die erste und einzige Pause des Radfahrtages. Und das hat Gründe. Zwar wollen wir auf jeden Fall nach Basel, auf keinen Fall wollen wir aber in Basel übernachten. Wir entscheiden uns daher, schon in Rheinfelden (Baden) eine Unterkunft zu suchen, um dann mit der S-Bahn nach Basel zu fahren.

Gesagt, getan. Wir finden in Rheinfelden umgehend ein Zimmer für 75€ ÜF im Hotel "Sängerhalle", welches nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt liegt.

Bereits um 15:45 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof von Basel und wir machen einen langen Stadtrundgang durch die Stadt. Was das Shoppen angeht, liegt Basel ganz weit vorne, es gibt praktisch nichts, was es nicht gibt. Es ist allerdings auch sehr teuer, insbesondere die Gastronomiebetriebe langen richtig zu. Bei einem Straßenhändler gibt es die Kugel Eis für 2€, ansonsten werden zwischen 3€ und 4€ fällig. Ich betone: Für eine Kugel.

Das Rheinschwimmen ist wirklich eine schöne Idee, man nimmt einen wasserdichten Klamottensack, stopft seine Sachen rein und springt in den Rhein. Man treibt einige hundert Meter mit dem Strom, bevor man wieder Land gewinnt. Von dieser Möglichkeit machen viele Gebrauch, so dass man ständig Menschen im Wasser sieht, die an einem vorbei treiben.

Um 19:42 Uhr nehmen wir die S-Bahn zurück nach Rheinfelden, diesmal aber vom deutschen Bahnhof Basel Bad. Das macht die Fahrt erheblich günstiger, wir zahlen je Ticket 3,25€, die Hinfahrt hatte uns noch 8,60 CHF gekostet.

Wir essen noch im Restaurant unseres Hotels, der rappelvolle Biergarten signalisiert nur Gutes und wir werden nicht enttäuscht.



9. Juni 2017 12. Tag: Konstanz - Ettikon

Rheinfall

Tagesetappe 96km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt Rhein 96km - Gesamt 766,5km

Rhein gefallen

Unmittelbar hinter Konstanz verlassen wir Deutschland und fahren durch die Schweiz. Lange fahren wir dem Rheinsee entlang, an dessen Ende wechseln wir bei Stein am Rhein auf die nördliche Uferseite. In Stein am Rhein ist viel los, die historische Altstadt lockt Touristen an.

Bei Gailingen fahren wir wieder durch Deutschland, vor Schaffhausen geht es zurüch in die Schweiz. Schaffhausen selbst ist bei der Vorbeifahrt keine Offenbarung, wenige Kilometer später erreichen wir den berühmten Rheinfall.

Dieser ist tatsächlich beeindruckend, die Besucherzahlen sind entsprechend hoch. Wir nehmen uns dem Fall von allen Seiten an, verzichten hingegen auf eine Tasse Kaffee für 4,70€, wahlweise für 4,70 CHF.

Hinter Schaffhausen gibt es den nächsten Grenzübertritt, wir sind wieder in Deutschland. Doch wieder nur kurz, vor Rafz zurück in die Schweiz. Hohentengen, jetzt wieder in Deutschland, ist eine erste Übernachtungsoption, wir wollen aber noch einige Kilometer Richtung Basel zurücklegen. In Ettikon finden wir nach 96km schließlich eine Unterkunft, 68€ ÜF signalisieren eine Rückkehr zur preislichen Normalität.

Rheinfall gesehen, Kilometer gemacht, morgen geht es nach Basel.



8. Juni 2017 11. Tag: Lindau - Konstanz

Hafen Konstanz

Tagesetappe 4,5km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt 670,5km

Teurer Tag

Für insgesamt 47€ bringt uns die Bodensee-Aida nach Konstanz. Das Schiff steuert aber praktisch jeden Steg an, der in den Bodensee ragt, so dass unsere Reise um 9:40 Uhr in Lindau startet und gegen 14 Uhr in Konstanz endet. Von der Möglichkeit, die Reise für zwei Stunden und weiteren 20€ p.P. auf der Insel Mainau zu unterbrechen, machen wir keinen Gebrauch.

Nach einer Besichtigung der Innenstadt von Konstanz ist es inzwischen 16 Uhr. Wir beschließen also in der Stadt zu bleiben, winken doch zunächst ettliche Kilometer durch die Schweiz und für eine Übernachtung dort bekommt man in Wuppertal ein Reihenendhaus.

Das Wissen darum machen sich aber auch die Hotels in Konstanz zu Nutze, so dass 125€ für die Übernachtung im Gästehaus Centro fällig werden. Da ist dann das Frühstück schon drin und ein riesiges Zimmer mit Blick auf den See (und den Bahnhof) haben wir auch.

Wir schlendern noch einmal durch die Stadt und auf dem Weg zu einem Restaurant-Tipp kommen wir am Stadttheater vorbei. Dort wird "Alla fine del mare" gegeben, ein Stück nach Motiven von Federico Fellinis Film "E la nave va". Wir erstehen kuzerhand zwei Karten (für 42€), essen noch eine Kleinigkeit und beenden anschließend den Abend im Theater. Das Stück hat uns gut gefallen, auch wenn am Ende ein paar Längen dabei waren.

Und das Wetter heute? Strahlend blauer Himmel bei warmen Temperaturen.



7. Juni 2017 10. Tag: Immenstadt - Lindau

Hafen in Lindau

Tagesetappe 74,5km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 132,5km - Gesamt 666km

Gegenwind

Das hätte heute so schön werden können. Überwiegend weiß-blauer Himmel, anspruchsvolle Strecke, landschaftlich unfassbar schön. Aber wie gesagt, hätte. Denn die knapp 75km haben wir bei Gegenwind zurückgelegt. Und was für einem. Im Schnitt bläst uns der Wind mit rund 60km/h entgegen. Auf der Geraden kommen wir teilweise kaum voran, selbst bergab müssen wir trampeln, um keine Geschwindigkeit zu verlieren. Ich bin kurz davor, E-Bike Fahrer, die uns mit Rückenwind entgegen kommen, vom Rad zu holen.

In Oberstaufen kehren wir für 20 Min. bei einem Bäcker ein, um einen Regenschauer abzuwarten. Gleiches passiert später noch einmal, der Rest des Tages ist aber heiter bis sonnig, 25km vor unserem Ziel in Lindau scheint die Sonne durchgängig.

In Lindau finden wir auf der Innsel schnell ein Zimmer (Hotel Möwe, 96€ ÜF, billiger gehr es hier kaum), wir bummeln wie immer durch die Stadt, die mit ihrem Hafen schöne maritime Züge hat.

Essen gehen wir beim einem Italiener aus Sardinien ("Shardana"), der sich wohltuend von einem 0815-Italiener unterscheidet. Wir genießen den Sonnenuntergang am Hafen und freuen uns auf die morgige Schiffsfahrt nach Konstanz.



6. Juni 2017 9. Tag: Füssen - Immenstadt

Immenstadt

Tagesetappe 58km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt Bodensee-Königssee-Radweg 58km - Gesamt 591,5km


Gefrierbrand

Während man entlang des Lechs wenigstens die Hoffnung hatte, es würde irgendwann einmal flach entlang des Flusses gehen, kommt diese Hoffnung auf dem Bodensee-Königssee-Radweg erst gar nicht auf. Es ist erneut bewölkt, die ersten 20km in einem welligen Profil sind nicht richtig trocken, aber regnen tut es auch noch nicht richtig.

Füssen liegt rund 600m hoch, bei Oberdolden erreichen wir ein erstes hoch bei 952m. Anschließend in rasanter Abfahrt nach Nesselwang, um kurz hinter Oy den höchsten Punkt des Tages zu erreichen. 985m. Kurz danach lassen wir ein Gewitter durchziehen, bevor wir uns wieder auf den Weg machen. Die Freude hält aber nur kurz, denn nun fängt es an aus Eimern zu schütten und die Wetter-App signalisiert, dass dieser Zustand noch einige Stunden anhalten wird.

Also weiter, nach weiteren 5 Kilometern sind wir bis auf die Knochen nass. Wir haben das Gefühl, es regnet auch von unten, es hagelt zwischendurch und Sturmböen machen die Sache nicht leichter. Wir kommen nach Rettenberg, jetzt noch 10 Kilometer und wir erreichen unser Minimalziel Immenstadt. Es gießt weiter unaufhörlich, ich beobachte jeden vorbeiziehenden Baum, dass er uns nicht auf den Kopf fällt. Abenteuerlich.

Irgendwann erreichen wir Immenstadt, die Touristen-Info hat eigentlich schon zu, unser Erbärmlicher Anblick löst bei einem Beschäftigten der Stadtverwaltung aber Erbarmen aus und die Zimmervermittlung wird kurzzeitig wiedereröffnet. Gut für uns, verbringen wir doch einige Minuten im Warmen.

Letztlich finden wir doch selber ein Zimmer (Hotel Goldener Adler, 73€ ÜF) und wir duschen, bis die Gliedmaßen wieder aufgetaut sind.

Wir gehen rustikal Essen, anschl. kehren wir im "Che Storia" ein, der Hit des Tages. Lauter italienische Köstlichkeiten werden in einem Raum angeboten, der Gastraum, Küche und Theke gleichzeitig ist. Verständigen kann man sich nur auf italienisch oder englisch, was bei frisch zubereiteten Pasta, diversen Käsespezalitäten und leckeren Weinen kein Problem darstellt.

Und eines ist auch klar: Wettertechnisch war das der Tiefpunkt, oder es fängt morgen an zu schneien. Schaun wir Mal.



5. Juni 2017 8. Tag: Peiting - Füssen

Schloss Neuschwanstein

Tagesetappe 52km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 194km - Gesamt 533,5km

High-Light

Wie wir uns in Peiting auf den Weg machen, sind wir auf einer Höhe von 718m. Bei Ankunft in Füssen sind es zwar auch nur 765m, doch diese wenigen Meter Steigung stellen sich in den rund 50km, die wir zurückgelegt haben, anders dar. Es geht praktisch auf der gesamten Route nur rauf oder runter.

Das liegt vor allem da ran, dass es keinen Lechradweg gibt. Punkt. Es gibt zwar einen Fahrradführer Lechtal, dieser beschreibt aber nur eine schöne Route durch das Ostalgäu bzw. den Schongau mehr oder weniger entlang der Lech. Und schön ist die Route wirklich. Sehr schön sogar, landschaftlich der reizvollste Tag unsere bisherigen Reise.

Nach rund 20km erreichen wir in einer Höhe von 871m den Wallfahrtsort Wies mit seiner berühmten gleichnamigen Kirche. Da es Pfingstmontag ist, kommen wir zur richtigen Zeit. Der Pfingstgottesdienst ist soeben zu Ende gegangen und hunderte Trachtenträger/-innen verlassen in einer Art Prozession die Kirche. Die als Unseco-Weltkulturerbe eingestufte Kirche ist nun für Besucher geöffnet. Wir besichtigen die für die Zeit des Rokoko beispeilhafte Kirche, die tatsächlich einen einzigartigen Innenraum bietet.

Es geht weiter auf und ab durch eine herrliche Voralpenlandschaft, bevor wir in Höhe des Bannwaldsees erstmals in der Ferne Schloss Neuschwanstein sehen. Nun wird es wieder flach und das berühmte Schloss, welches im vergangenen Jahr 1,8 Mio. Besucher/-innen nach Füssen gelockt hat (bei rund 14.000 Einwohnern), kommt immer näher. Wir fahren bis zum Alpsee bei Schloss Hohenschwangau und genießen die Aussicht auf tausende Besucher/-innen mit ihren Selfie-Sticks.

Die letzten Kilometer bis Füssen sind schnell zurückgelegt. Da eine ernstzunehmende Regenfront im Anmarsch ist, beschließen wir in Füssen zu bleiben. Für die wenigen freien Zimmer in der Stadt werden allerdings horrende Preise aufgerufen, so dass wir uns entschließen, nach längerer Zeit mal wieder eine Jugendherberge aufzusuchen. Dort bekommen wir das letzte Doppelzimmer, doch selbst hier kostet die Nacht 75€.

In der Stadt besuchen wir zunächst einen Laden mit kleinen, süßen, italienischen Köstlichkeiten. Anschließend finden wir das "Chapeau", eine Mischung aus Bistro und Cocktailbar. Ein wirklich toller Laden, den wir, wie die Chapeau-Burger auch, nur empfehlen können. Nun sitzen wir in der Lobby unserer Jugendherberge und freuen uns über einen erneut sehr schönen Tag.



4. Juni 2017 7. Tag: Augsburg - Peiting

Fahrrad und Lech.

Tagesetappe 89,5km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 142km - Gesamt 481,5km

Multiple Radfahrhemnisse

Nachdem uns das Ibis-Hotel zum Frühstück eingeladen hat, machen wir uns auf den Weg. Es ist stark bewölkt, die Temperaturen liegen kaum noch bei 20 Grad und es geht ein böhiger Wind. Da der Lechradweg ansich nicht ausgeschildert ist, folgen wir den Radwegweisern aus der Stadt, zwei Mal müssen wir aber das Handy bemühen, da der Weg nicht durchgängig ausgeschildert ist.

Erstmals legen wir 48km an einem Stück zurück, erst in Landsberg gönnen wir uns eine Pause. Von nun an gilt es etliche Höhenmeter zu überwinden und bei Kilometer 72 passiert das Unvermeidliche, es fängt an zu regnen. Erst noch leicht, nachdem wir uns an einer Scheune in Sicherheit gebracht haben, schüttet es kurzzeitig. Die Wetter-App lässt auch danach nichts Gutes vermuten, so dass wir erstmals uns und die Räder mit Regenschutz ausstatten. Trotzdem müssen wir noch zwei Mal anhalten und uns unterstellen.

Nach Regen, Bergen, Wind und vielen Kilometern auf Schotter, wollen wir den Tag in Schongau ausklingen lassen, eine adäquate Unterkunft finden wir erst in Peiting.

Im Gasthof "Zum Buchberger" finden wir für 75€ ein Zimmer und gehen dort auch Essen. Nach einem kurzen Stadtrundgang spüren wir den harten Tag und verabschieden uns schnell aufs Zimmer.



3. Juni 2017 6. Tag: Donauwörth - Augsburg

Rathaus in Augsburg

Tagesetappe 69km - Gesamt Donau 324km - Gesamt Lech 52,5km - Gesamt 392km

Finale

Wir sind froh, Donauwörth zu verlassen. Mehr als einen Abend möchte man hier auf keinen Fall verbringen, mehr als eine Nacht in unserer Privatpension auch nicht, und beim Bäcker Ihle möchte man auch nur einmal frühstücken. Damit wäre über diese Stadt alles gesagt.

Die letzten Donaukilometer sind anstrengend, es hat einige heftige Steigungen und auch wir tun uns heute etwas schwer. Nach 16,5km nehmen wir in Marxheim Abschied von der Donau. Die 324km entlang der Donau waren eher duchschnittlich, bis Ulm ist der Fluss nicht größer als die Wupper im Tal, erst durch den Zufluss der Iller wird es ein ansehnlicher Strom. Und Ulm ist der uneingeschränkte Höhepunkt dieser ersten Donaukilometer.

Den Lech sehen wir zunächst nur beim Zusammenfluss mit der Donau, wir rollen vorwiegend entlang von Straßen, viel geradeaus und immer in der prallen Sonne. In Münster (ja, gibt es hier auch) machen wir eine Pause, bei Langweid treffen wir auf den Lech. Von nun an nehmen nicht nur wir sondern auch der Tag fahrt auf, bis Augsburg fahren wir fast ausschließlich zwischen Lech und Lechkanal. Um 14:30 Uhr stehen wir bereits an der Touristeninfo von Augsburg und uns erwartet eine Überraschung. Wie schon im vergangenen Jahr in Dresden sind auch hier kaum Zimmer zu bekommen. Während es in Dresden noch die Posaunentage waren, treffen sich in Augsburg die Sudetendeutschen zu ihrer Jahrestagung.

Zu guter Letzt bekommen wir noch ein Zimmer im Ibis, duschen und ab in die Stadt. Die ist wirklich sehr schön, auch hier gibt es ein großes Einkaufs- und Ausgehviertel, die Straßen sind voller Menschen. Auffällig ist, dass diese beiden wunderbaren Innenstädte von Ulm und Augsburg sich dadurch auszeichnen, dass es keinen Einkaufstempel a la City-Arcaden oder ähnliches gibt. Hier merkt man erst, wie diese geschlossenen Einkaufszentren die Städte kaputt machen.

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel und dem obligatorischen Besuch des Augsburger Doms, kehren wir direkt neben dem Dom bei einem Italiener ("Antico Duomo") ein. Wir haben lange nicht mehr so gut gegessen, weder auf unserer Reise, noch zuvor.

Als wir gerade aufbrechen, wird ein Großbildfernseher gebracht und auf dem Gehweg aufgebaut. Erst jetzt stellen wir fest, dass das Champions-League Enspiel zwischen Real und Juve stattfindet. Wir bleiben also und schauen mit allen Gästen und Beschäftigten das Spiel. Es passt zum Ergebnis des Spiels (Real gwinnt 4:1), das es unmittelbar mit dem Schlusspfiff anfängt zu regnen. Wir machen uns auf den Weg ins Hotel und stellen fest, dass wir einen ganz wunderbaren Tag in Augsburg verbracht haben.



2. Juni 2017 5. Tag: Ulm - Donauwörth

Marktplatz in Günzburg

Tagesetappe 94km - Gesamt Donau 307,5km - Gesamt 323km

Kein Vergleich

Wir machen uns wieder auf den Weg und stellen fest, dass uns der Ruhetag gut getan hat. Dementsprechend kommen wir gut voran, auf dem Marktplatz von Günzburg legen wir eine Pause ein. Von da ist der Weg nicht so attraktiv, wir fahren oft entlang von Landstraßen.

Nach einem weitern Stopp in Dillingen fahren wir durch bis Donauwörth, übrigens bei erneut allerbestem Radwetter. Donauwörth ist eine Kleinstadt mit ca. 19.000 Einwohnern, entsprechend spärlich fällt das Abendprogramm aus. Wir finden noch einen ordentlichen Italiener, erinnern uns aber an die schöne Zeit in Ulm.

Erstmals steigen wir in einer Privatunterkunft ab, ziehen brav die Schuhe aus, bevor wir das Haus betreten (dürfen) und unterschreiben auch dafür, dass wir mit dem Internet keinen Unsinn machen.

Egal, wir haben ein Dach über dem Kopf und morgen geht es weiter nach Augsburg.



1. Juni 2017 4. Tag: Ulm

Gasse mit Bachlauf in Ulm

In Ulm

Wen es jemals nach Ulm verschlagen sollte, ob beruflich oder in den Ferien, der muss sich keine Sorgen machen.

In der Stadt gibt es eine riesige Fußgängerzone bzw. verkehrsberuhigte Bereiche (in denen nur wenige Fahrzeuge unterwegs sind) und vor allem tausende außengatronomischer Plätze. In Innen- und Hinterhöfen, entlang der Donau, auf den Innenstadtplätzen, also eigentlich überall. Und man hat den Eindruck, man hat es sich schön gemacht und nicht um Touristen anzulocken, wie beispielsweise in Dresden.

Enge Gassen wechseln sich ab mit Stadtplätzen, es gibt eine große Einkaufsstraße, damit auch der Konsum nicht zu kurz kommt.

Entlang der Donau gibt es einen Fußgänger- und einen Radweg, ansonsten hat man hier Liegewiesen geschaffen und Bänke aufgestellt, so dass viele bis in den Abend in Gruppen, vielfach Jüngere, verweilen und es sich gut gehen lassen.

Nachgelesen haben wir dann noch, dass das Schauspielensemble in Ulm 24 Personen umfasst, in der Oper sind 20 Sängerinnen und Sänger aktiv und machen Musiktheater. Danaben gibt es ein Ballett und natürlich ein Orchester. Da bekommt man als Wuppertaler schon Tränen in die Augen und macht sich besser wieder auf den Weg der Donau entlang.



31. Mai 2017 3. Tag: Sigmaringen - Ulm

Seelengraben in Ulm

Tagesetappe 114,5km - Gesamt Donau 213,5 - Gesamt 229km

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Die Unterkunft in Sigmaringen ist kein Highlight, so dass wir uns zeitnah auf den Weg machen. Es ist erneut bestes Radwetter, bis Ehingen soll es auf jeden Fall gehen, eigentlich wollen wir aber bis Ulm kommen.

Die Strecke über Mengen bis Zwiealtendorf ist sehr schön und weist praktisch keine Steigungen auf. Nach den ersten Höhenmetern stärken wir uns in Riedlingen, die gewonnene Energie wird auch benötigt, es kommen ein paar knackige Anstiege bis zu 20%.

Wir erreichen Ehingen gegen 15 Uhr, nun ist klar, dass wir es noch bis Ulm schaffen wollen. Das Streckenprofil wird wieder flacher, es kommen aber sehr lange Geraden durch die Felder, ein stetiger Gegenwind macht diese Abschnitte wirklich nicht besser.

Über einen wirklich sehr schönen Weg geht es in die Innenstadt von Ulm. Nach einem Besuch der Touristeninfo empfiehlt man uns das Hotel "Anker", direkt neben dem Ulmer Münster. Zentraler geht es nicht.

Die Besitzerin ist nicht da, so dass wir uns zunächst noch anderweitig orientieren. Nachdem wir Objekte gesehen oder deren Preise studiert haben, machen wir uns wieder auf den Weg zum "Anker". Die sehr lustige Besitzerin gibt uns so viele Informationen, dass man denken könnte, wir ziehen bei ihr ein.

Wir machen einen ersten Stadtrundgang, die 114km in den Knochen und die schöne Stadt veranlassen uns schnell, hier einen Ruhetag einzulegen.

Es gibt viel studentisches Leben, Postkartenidylle wie den Seelengraben, alles, was das Shoppingherz begehrt, rechlich kulinarische Infrastruktur und im Herzen natürlich den "Ulmer Münster".

Wir essen gut und nach einem Gin-Tonic in einem kleinen Innenhof fallen wir todmüde ins Bett.



30. Mai 2017 2. Tag: Donaueschingen - Sigmaringen

Kloster Beuron

Tagesetappe 99 km - Gesamt Donau 99 km - Gesamt 114,5 km

Schwedisch-Französisch-Deutsche Radlerfreundschaft

Unsere erste Etappe startet bei feinstem Radwetter, die Strecke ist zunächst ohne größere Schwierigkeiten, aber wirklich sehenswert. Hinter Geisingen überholen wir zwei Mal zwei weitere Radwanderer, beim dritten Mal kommer wir ins Gespräch. Wir erfahren, dass der Schwede Magnus uns seine französische Begleiterin sich auch erst seit vier Tagen kennen, sie haben sich auf dem Europaradweg Nr. 6 kennengelernt und fahren nun auch eine zeitlang der Donau entlang. Magnus ist bereits seit dem 1. April unterwegs, was man ihm und seinem Rad und Gepäck ansieht. Er ist unterwegs nach Kroatien, ob seine Reise dort endet, ist unwahrscheinlich, die Chinesische Mauer ist sein eigentliches Ziel. Die Französin ist eigentlich Lehrerin, doch auch in Frankreich gibt es derzeit für Lehrer nur Jahresverträge.

Bis Tuttlingen fahren wir zusammen, nach einer gemeinsamen Pause verabschieden wir uns und machen uns wieder alleine auf den Weg.

Den nächsten Halt legen wir bei Kloster Beuron ein. Die Klosterkirche ist nett anzuschauen, viel mehr gibt es aber nicht zu sehen.

Vom Kloster an ist die Strecke sehr anspruchsvoll, es geht auf Waldwegen stetig auf und ab. Nach 99 Km erreichen wir schließlich Sigmaringen, der "Alte Fritz" gewährt uns für 65€ Unterkunft inkl. Frühstück. Wir machen einen Bummel durch die Stadt, auch Sigmaringen hat aber nicht so viel zu bieten. Auffällig ist, dass die meisten Läden bereits um 18 Uhr schließen. Nach einem erneut guten Essen in der Stadt geht es zurück ins Hotel, die 99 Km für den ersten Tag merken wir schon.



29. Mai 2017 1. Tag: Wuppertal - Donaueschingen

Donauquelle

Tagesetappe 15,5km - Gesamt 15,5km

Anreise

Um 9 Uhr machen wir uns auf den Weg, knapp 10 Stunden später stehen wir vor dem Ziegelhof in Donaueschingen, unserer ersten Unterkunft. Die Fahrt ist heiß und langweilig, alle Züge kommen pünklich, mit Ausnahme des Bahnhofs in Vohwinkel müssen wir weder in Köln, noch in Mainz oder Karlsruhe die Räder tragen. Ausschließlich funktionierende Aufzüge.

Schon auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel kommen wir an der Donauquelle vorbei, die im Verhältnis zu den anderen Quellen, die wir bislang besucht haben, oppulent daher kommt. Selbst einen Aufzug gibt es, damit man die Stufen zur Quelle nicht gehen muss.

Nach etlichen Fotos geht es zum Hotel, wir beziehen unser Zimmer und machen uns kurze Zeit später wieder auf den Weg in die Innenstadt. Donaueschingen hat eher Kleinstadtcharakter, bei 21.000 Einwohnern auch kein Wunder.

Wir finden ein gutes Restaurant (Hotel-Restaurant Linde) und da die Stadt sonst nicht viel her gibt, machen wir uns auf den Weg ins Hotel. Morgen beginnt die eigentliche Fahrt, wir sind voller Vorfreude.






Termine

:: 21. Juni 2017, 16:00 Uhr ::

Sportausschuss

N.N.


:: 22. Juni 2017, 18:00 Uhr ::

Vorbesprechung Sitzung der BV Elberfeld-West

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit uns die Tagesordnung der Bezirksvertretung Elberfeld-West zu beraten und zu diskutieren. Ort: Büro des SPD-Ortsvereins, Sonnbroner Str. 130


:: 22. Juni 2017, 19:00 Uhr ::

Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Elberfeld-West/Sonnborn

Büro des Ortsvereins, Sonnborner Str. 130


:: 26. Juni 2017, 16:00 Uhr ::

Sondersitzung - Rat der Stadt


:: 28. Juni 2017, 18:00 Uhr ::

Bezirksvertretung Elberfeld-West

Mensa des Gymnasiums Bayreuther Str. 35, Eingang Richard-Wagner-Straße, 42115 Wuppertal


:: 4. Juli 2017, 16:00 Uhr ::

Finanzausschuss

Rathaus Barmen, Sitzungssaal


:: 6. Juli 2017, 19:00 Uhr ::

clouds, flowers ´n fruits

Sonnenplatz in Sonnborn.


:: 6. Oktober 2017, 14:00 Uhr ::

Bergischer RAT

Rathaus Wuppertal, Ratssaal


:: 7. April 2018, 15:45 Uhr ::

Zuckerspiel

Bayer Sportpark, Unten vorm Steeg
http://www.zuckerspiel.de