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• Nützenberg

Der Nützenberg bietet in der Zukunft Herausforderungen und Chancen.

Den Eigentümern und Mietern der gründerzeitllichen Häuser entlang der Nützenberger Straße gilt es die notwendige Unterstützung sicher zu stellen, so dass die Wohnqualität erhalten und gesteigert werden kann.

Die durch die SPD geförderte Zwischennutzungsagentur hat sich erfolgreich um leerstehende Ladenkolale bemüht, wie z.B. die Fotoausstellung von Kindern mit Migrationshintergrund im ehemaligen Blumenladen an der Nützenberger Str. 205 (Bild). Die Landes-CDU hat dafür gesorgt, dass Wuppertal nun keine Mittel mehr aus dem Städteförderungsprogramm in Anspruch nehmen kann, so dass die Zwischennutzungsagentur zum Jahresende vor dem Aus steht. Gegen diese Politik hat sich das Bündnis "Wuppertal wehrt sich" formiert, welches ich bereits jetzt unterstütze. Das für den Nützenberg verantwortliche Ratsmitglied der CDU hat Wuppertal bereits verlassen.

Wie für die Bewohner des südlichen Nützenberg, ist für die Bewohner der in den 60er und 70er Jahren entstandenen Einfamilien- und Hochhäuser auf dem westlichen Nützenberg (Vogelviertel)  der soziale Zusammenhalt im Quartier von großer Bedeutung. Hier leben Junge und Alte, Deutsche und Menschen mit Migrationshintergrund, Ärmere, Mittelstand und Wohlhabendere friedlich zusammen. Diese Mischung zu erhalten und Ghettos zu verhindern, ist durch den Erhalt und den Ausbau sozialer Infrastruktureinrichtungen zu schaffen. Ich will Schulen und Kindergärten, in denen unsere Kinder angstfrei aufwachsen können, Einkaufsmöglichkeiten besonders für Ältere vor Ort, Vereine die das friedliche Zusammenleben aller Kinder und Jugendlichen fördern.

Den Mittelpunkt des Stadtteils bildet zweifelsohne der Nützenbergpark mit seinen Wanderwegen, Spiel- und Sportplätzen und dem Weyerbuschturm im Zentrum. Dieses Naherholungsgebiet zieht im Sommer unzählige Menschen in seinen Bann, Kinder toben auf den Spielplätzen, Jugendliche stellen ihre Fußballkünste unter Beweis und alle lassen ihre Seele bei einem Sonnenbad in den Hängematten oder auf den Wiesen baumeln. Für die Zukunft ist die Aufgabe so einfach wie bedeutend: Diese Kleinod muss in seiner Qualität erhalten werden.


Wichtig für die Frage nach der Entwicklung eines Stadtteils sind die unermüdliche Ansprache der politisch Verantwortlichen und ein funktionierendes Netzwerk zu und mit den Mitarbeitern der Verwaltung. Durch meine beruflichen Kontakte habe ich ein weitverzweigtes Netz zu den Akteuren aufbauen können, angefangen vom Sozialdezernenten unserer Stadt bis hin zum Nützenberger TV, dessen aktives Mitglied ich bin.

Für das Zoo-Viertel stellt sich die Situation anders dar. Hier ist mit Dr. Udo Hindrichs bereits ein namhafter Sozialdemokrat im Stadtteil aktiv. Ihn möchte ich in seiner Arbeit unterstützen. Mit dem Architekten Hans Christoph Gödeking steht ein weiteres Mitglied unseres Ortsvereins mit seinen Kompetenzen zur Verfügung. Und als stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss bin ich in Sachen Zoo an der Weiterentwicklung des Tiergartens zu einer überregionalen Attraktion und damit einem weichen Standortfaktor (und –vorteil) beteiligt.

Mit allen Beteiligten werde ich ein Netzwerk der Akteure Nützenberg/Zoo aufbauen und mit ihnen Leitziele und Zielvereinbarungen für die Entwicklung der Stadtteile Nützenberg und Zoo vereinbaren. Dazu gehört, diese Ziele im Rat der Stadt in Projekte zu formulieren und entsprechende Strukturfördermittel einzuwerben.

Beispiel: Der Zoo Wuppertal mit dem angrenzenden Stadion wird zu einem Modellprojekt nachhaltiger Energiewirtschaft!

Aktuell gilt es, den Widerstand gegen die Streichung der Projekte für nachhaltige Stadtteilerneuerung zu organisieren und damit u.a. der Zwischennutzungsagentur, die erfolgreich leerstehende Ladenlokale am Nützenberg einer neuen Nutzung zuführt, eine Perspektive zu sichern. Diese Streichung der Mittel erfolgte durch die CDU-Landesregierung. Strukturwandel

• Bildung

Nach dem Besuch von insgesamt sieben Schulen, und dem, wenn auch späten, Besuch einer Hochschule, sind mir die Mängel im Bildungssystem bestens bewusst. Schlechte Schüler sind keine schlechten Menschen und sollten immer auch die Chance erhalten, sich auch später ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechend qualifizieren zu können.

Seit Jahren kämpfe ich für die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze, unterhalte ein Netzwerk mit den Berufskollegs der Stadt und stehe in vielfältiger Weise mit Lehrerinnen und Lehrern an Berufskollegs in Kontakt und führe Veranstaltungen mit ihnen durch (z.B. am 1. Mai 2008 mit Hannelore Kraft, Dietmar Bell und dem Religionslehrer am Berufskolleg Pfarrer Andreas Obermann.

Mein Augenmerk richtet sich auf die Kinder und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien und mit Migrationshintergrund. Ihnen steh ich immer zur Verfügung, wenn es darum geht, Chancengleichheit herzustellen. Längeres gemeinsames Lernen und Programme und Initiativen mit Partnern, Kirchen und (Sport-)Vereinen aus dem Stadtteil, sind die Aufgaben. Wer gegen Gesamtschulen ist und Hauptschulen erhalten will, muss jemand anderen wählen!

• Gute Arbeit

Ich stehe für „Gute Arbeit". Als Initiator der Kampagne www.kontakt-leiharbeit.de stehe ich für die Unterstützung von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Angefangen von Leiharbeitnehmern bis hin zu studentischen Nebenjobs und Praktika, den ich mich mit der Gründung des Campus Offices (Beratung für studentische Arbeitsverhältnisse) an der Uni Wuppertal verpflichtet habe.

Mit mir haben die Menschen am Nützenberg und im Zoo-Viertel einen kompetenten Ansprechpartner rund um ihr Beschäftigungsverhältnis. Miserable Arbeitsbedingungen und Niedriglöhne werden von mir thematisiert und veröffentlicht!twww.kontakt-leiharbeit.de stehe•

Als stellvertretender Vorsitzender des Jugendrings Wuppertal, mit seinen 40 Mitgliedsverbänden kämpfe ich für den Erhalt von Jugendeinrichtungen. Die
Jugendverbände im Stadtteil, - im Sport, der freiwilligen Feuerwehr, in kirchlichen Jugendgruppen, in Migrantenjugendverbänden und die vielen anderen, bekamen und bekommen meine volle Unterstützung. Sie sind für die soziale und kulturelle Bewusstseinsbildung unserer Kinder von unschätzbarem Wert. Jeder Cent, der hier eingespart wird, kostet uns später viele Euro.Jugend